EU-Fördermittel
Es gilt, die verschiedenen Förderansätze zu unterscheiden:
1. Strukturförderung
Bei dieser Art der Förderung geht es der EU darum, die Regionen zu fördern. Der größte Anteil an EU-Fördermitteln fließt in die sogenannte Kohäsions- und Regionalpolitik. Ziele der Strukturförderung sind zum einen die Stärkung von Konvergenz, sowie der Regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, aber auch die Unterstützung der europäischen territorialen Zusammenarbeit. In der Förderperiode 2007-2013 gibt es drei Strukturfonds:
- 1. Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
- 2. Europäischer Sozialfonds
- 3. Kohäsionsfonds
2. Aktionsprogramme
Bei den Aktionsprogrammen gibt es für die Bewerbung keine regionalen Beschränkungen. Diese Programme vergeben Förderungen zu diversen Themen wie beispielsweise Jugend, Kultur oder auch Bildung, um einige zu nennen.
Die EU-Aktionsprogramme werden direkt von der Europäischen Kommission verwaltet. In aller Regel erstrecken sich die Laufzeiten über einen Zeitraum von mehreren Jahren, wobei es dann meist jährliche Ausschreibungen gibt, die im Amtsblatt der Kommission oder auf den Webseiten der jeweiligen Generaldirektionen oder Exekutivagenturen veröffentlicht werden. Diese Ausschreibungen erfolgen zu festen Terminen und haben meist eine knapp bemessene Ausschreibungsfrist, so dass man sich hier frühzeitig informieren sollte.
In regelmäßigen Abständen macht die EU-Kommission Aufrufe zur Einreichung von Projektvorschlägen der Aktionsprogramme. Hier bestehen keine festen Vergabequoten, die inhaltlich und am ehesten den Förderzielen entsprechenden Projekte werden ausgewählt.
Wie kann ich einen Antrag für Fördermittel stellen?
- generelle Hinweise zur Antragstellung:
- 1. Die Partnersuche: Mehrere Antragsteller aus verschiedenen EU-Staaten sollen sich für ein gemeinsames Projekt zusammenfinden - Ziel soll der europäische Erfahrungsaustausch sein
- 2. Prüfung des Projektinteresses: Ein ernsthaftes Interesse am Förderziel muss bestehen, denn auch Eigenmittel müssen aufgebracht werden
- 3. Die geplanten Maßnahmen müssen konkret formuliert werden: detaillierte Ausformulierungen sind hierbei besonders wichtig.
- 4. Veranschaulichung der Modellhaftigkeit des Projekts kann sehr hilfreich sein: die Einzigartigkeit und der Vorbild-Charakter sollten herausgestellt werden.
- 5. Schließlich gilt es auch die Zwischenfinanzierung zu organisieren: mögliche Verzögerung der Auszahlung der Fördermittel durch die Kommission sollten eingeplant werden, damit ihr Projekt zum gewünschten Erfolg führen kann.
Außerdem soll den niedersächsische Unternehmen und Verbände geholfen werden, die Vorschriften und Paragrafen, die auf EU-Ebene beschlossen werden, zu verstehen und umzusetzten.
Nähere Informationen finden Sie außerdem unter dem unten stehenden Link: www.stk.niedersachsen.de

